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Akademischer Mitarbeiter (m/w/d) im Bereich C2C-Bridge Nutzeranalyse und Evaluation

locationKarlsruhe, Deutschland
VeröffentlichtVeröffentlicht: 27.1.2026

Die Hochschule Karlsruhe (die HKA) ist eine der größten und forschungsstärksten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg. Ihre Leidenschaft für exzellente Lehre und innovative Forschung macht sie aus und spiegelt sich in sehr guten Rankingergebnissen wider. Sie arbeitet eng mit der regionalen und überregionalen Wirtschaft zusammen. Sie steht für Vielfalt, Innovation, Nachhaltigkeit, internationale Ausrichtung, und das Miteinander – im Mittelpunkt ihrer Entwicklung stehen daher Studierende und Beschäftigte.

Am Baden-Württemberg Institut für Nachhaltige Mobilität ist zur Verstärkung unseres Teams zum nächst­möglichen Zeitpunkt folgende Stelle zu besetzen:

Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) im Bereich C2C-Bridge Nutzeranalyse und Evaluation

Kennzahl 6029
Vollzeit

Das Baden-Württemberg Institut für Nachhaltige Mobilität (BWIM) an der Hochschule Karlsruhe ist der unabhängige Think- und Do-Tank zur aktiven Gestaltung der Mobilitätswende in Baden-Württemberg. Im Dialog mit Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft entwickelt das Transformationsinstitut neue Strategien und Lösungsansätze für die Realisierung einer zukunftsfähigen Mobilität in Stadt und Land. Hierzu bündelt das BWIM die Mobilitätskompetenzen baden-württembergischer Hochschulen und entwirft in inter­disziplinären Teams und in Kooperation mit Akteur*innen vor Ort praxiswirksame Lösungen.
Derzeit sind am BWIM-Mobilitätskompetenzen aus sechs baden-württembergischen Hochschulen mit acht Professuren sowie einem interdisziplinären und interkulturellen Team zusammengeschlossen.


Aufgaben

Das Projekt Country-to-City Bridge ist ein Forschungsprojekt, das in Kooperation mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), dem Forschungszentrum Informatik (FZI) und mehreren Fraunhofer-Instituten aus Karlsruhe durchgeführt wird. Dieses wird über das Deutschen Zentrum Mobilität der Zukunft finanziert.

C2CB will mit einem nutzerzentrierten ÖPNV-Angebot attraktive Alternativen zum eigenen Pkw für das Pendeln zwischen Land und Stadt erforschen. Dabei sollen Dienste mit autonomen, platooning-fähigen Ruftaxis in Pkw-Größe und intelligenten Umsteigehubs ganzheitlich untersucht werden. Über Visualisierungen werden Bürger und weitere Stakeholder beteiligt.

Das Projekt ist in fünf unterschiedliche Arbeitspakete unterteilt. Die ausgeschriebene Stelle ist im „Arbeitspaket 4 - Visualisierung" angesiedelt. Ziel dieses Arbeitspakets ist die Entwicklung eines mobilen Erlebnisraums. Durch diesen Erlebnisraum soll Entscheidungsträgern aus der Politik und Bevölkerung eine Vision so vermittelt werden, dass sie nicht nur kognitiv verstanden, sondern mit allen Sinnen erfahrbar wird. Dadurch wird den Entscheidern ein Mittel an die Hand gegeben, um neben Informationen auch die emotionalen Aspekte und Auswirkungen einer Idee einzuschätzen, sowie sich in die Vision hineinzuversetzen. Zu den Aufgaben dieses Arbeitspakets gehören die Erarbeitung von Methoden zur virtuellen Darstellung des C2CB-Services, die Definition der Visualisierungstechnik und Schnittstellen sowie die Entwicklung von Konzepten für eine mobile Form der Umsetzung. Die inhaltlichen Schwerpunkte der Position liegen in:

  • Analyse und kontinuierliche Evaluation der Zielgruppen des mobilen Erlebnisraums im Projekt C2C-Bridge zur fundierten, nutzerzentrierten Weiterentwicklung des Gesamtkonzepts und der inhaltlichen Ausge­staltung
  • Planung, Durchführung und Auswertung von Nutzerstudien zur Analyse von technischen, konzeptionellen und gestalterischen Elementen sowie Akzeptanz und Wirkung des Erlebnisraums
  • Konzeption, Implementierung und fortlaufende Weiterentwicklung einer umfassenden Evaluationsstrategie zur qualitätsgesicherten Bewertung des C2C-Bridge-Konzepts auf Grundlage der Nutzung des Erlebnisraums
  • Ableitung, Analyse und systematische Konkretisierung zielgruppenspezifischer Anforderungen an den mobilen Erlebnisraum auf Grundlage empirischer Forschungsergebnisse zur nutzerzentrierten und evidenzbasierten Weiterentwicklung von Konzept, Inhalten und Gestaltung
  • Konzeption, Organisation und Durchführung von Workshops, Beteiligungsformaten sowie partizipativen Nutzerstudien zur strukturierten, methodisch fundierten und aktiven Einbindung relevanter Zielgruppen in den Entwicklungs- und Evaluationsprozess

Profil
  • Abgeschlossene wissenschaftliche Hochschulbildung im Bereich Soziologie, empirische Sozialforschung, Verkehrswissenschaften, Geografie oder einem verwandten Bereich
  • Berufserfahrung im Bereich der Nutzendenanalyse und -forschung, idealerweise im Bereich Mobilität, sowie Erfahrungen mit kommunalen und politischen Ebenen
  • Fundierte Kenntnisse mit qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden
  • Erfahrung mit geeigneten Analysetools und Software
  • Fähigkeit, komplexe Ergebnisse verständlich aufzubereiten und teamübergreifend zu kommunizieren
  • Textsicherheit, sprachliche Gewandtheit und kommunikatives Geschick im Umgang mit Menschen
  • Hohe Selbstständigkeit, organisatorisches Geschick und strukturierte Arbeitsweise
  • idealerweise Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit inter- und intradisziplinären Teams
  • Deutsch auf muttersprachlichem Niveau sowie sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Hohes Maß an Eigeninitiative, Teamfähigkeit und eine strukturierte Arbeitsweise

Wir bieten
  • langfristige Beschäftigungs- sowie Gehaltsperspektive mit regelmäßigen Tariferhöhungen und Einstufungen entsprechend der Berufserfahrung. Je nach Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen erhalten Sie ein Gehalt nach Entgeltgruppe 13 TV-L1.
  • Zuschuss zum Job Ticket BW/Deutschland-Ticket, JobBike BW, Zusatzrente der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL).
  • Umfassende Leistungen einer familienfreundlichen Hochschule: Eltern-Kind-Raum, Zugang zum ganzheit­lichen digitalen Beratungsangebot voiio.
  • Flexible Arbeitszeiten sowie die Möglichkeit, bis zu 40 % der Gesamtarbeitszeit mobil zu arbeiten.
  • Sinnstiftende Tätigkeit mit sehr guten Entwicklungsmöglichkeiten in einem zukunftsorientierten Hochschulumfeld.
  • Gute Möglichkeiten für Zertifizierungen und Weiterbildungen.

Die Beschäftigung ist im Rahmen des Projekts befristet bis zum 31.07.2027.


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