Informationssicherheitsbeauftragte*r (m/w/d/k.A.)
Stadtverwaltung Königs Wusterhausen
Königs Wusterhausen, Deutschland
6.5.2026
Öffentlicher Dienst allgemein
Bei der Stadt Königs Wusterhausen ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle als
Informationssicherheitsbeauftragte*r (m/w/d/k.A.)
zu besetzen. Das Arbeitsverhältnis richtet sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD-VKA).
Der oder die Informationssicherheitsbeauftragte*r trägt dazu bei, die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Informationen in unserer Kommune zu gewährleisten und somit das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Verwaltung zu stärken. Durch eine kontinuierliche Überwachung der IT-Systeme und -Prozesse kann der oder die Beauftragte für Informationssicherheit potenzielle Sicherheitsrisiken identifizieren und geeignete Maßnahmen zur Risikominimierung entwickeln.
Aufgaben
- Entwickeln, Implementieren und Fortschreiben des Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS) der Stadtverwaltung nach BSI-IT-Grundschutz und ISO/IEC 27001 sowie der Informationssicherheitsleitlinie, Abstimmung von Sicherheitszielen mit der Verwaltungsleitung,
- Durchführen strategischer Risikoanalysen und -bewertungen für die gesamte IT-Infrastruktur und aller Fachverfahren unter Anwendung des BSI-Standards,
- Ableiten, Priorisieren und Nachverfolgen von Sicherheitsmaßnahmen auf Grundlage der Risikoanalysen,
- Koordination sicherheitsrelevanter Projekte sowie Sicherstellung des Informationsflusses zwischen IT, Projektverantwortlichen und Datenschutzbeauftragten,
- Überprüfung und Kontrolle der getroffenen Maßnahmen und kontinuierliche Weiterentwicklung der Informationssicherheit,
- Sensibilisierungs- und Schulungsmaßnahmen für die Verwaltungsleitung und Mitarbeitenden zur Informationssicherheit veranlassen und steuern,
- Planen, Durchführen und Begleiten von internen Sicherheitsaudits sowie Vor- und Nachbereiten externer Audits und Zertifizierungsverfahren (ISO 27001 auf Basis IT-Grundschutz),
- Bearbeiten von Sicherheitsvorfällen: Erkennen, Klassifizieren, Eskalieren und Koordinieren der Vorfalls Behandlung einschließlich forensischer Erstmaßnahmen, Koordinieren des Notfall- und Krisenmanagements bei schwerwiegenden IT-Sicherheitsvorfällen.
Profil
- ein erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich Informatik, Informationssicherheit, Cyber Security oder einen gleichwertigen tätigkeitsbezogenen Hochschulabschluss,
- mindestens eine dreijährige einschlägige praktische Berufserfahrung auf einem fachlich anspruchsvollen Niveau im künftigen Tätigkeitsfeld,
- sehr gute Kenntnisse relevanter ISMS-Standards und den damit verbundenen gesetzlichen Anforderungen (BSI-IT-Grundschutz und ISO/IEC 27001),
- Erfahrung bei der Umsetzung sowie Anwendung von IT-Sicherheitsstandards bevorzugt im kommunalen Kontext sowie in der Durchführung von Risikoanalysen, interner und externer Audits und Zertifizierungsverfahren,
- sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift auf dem Niveau C1,
- idealerweise Erfahrung im Projektmanagement, in einem oder mehreren ISMS-Tools und ITIL Kenntnisse bestenfalls mit bereits erworbener Zertifizierung,
- Kommunikationsstärke sowie ausgeprägte Analyse- und Problemlösungskompetenz,
- ein hohes Maß an Selbstständigkeit, Eigeninitiative und Dienstleistungsorientierung.
Wir bieten
- eine zukunftssichere Beschäftigung in unbefristeter Anstellung,
- eine Beschäftigung in Vollzeit, die Wochenarbeitszeit beträgt dann 39 Stunden, mit flexiblen Arbeitszeiten und der Möglichkeit des Freizeitausgleiches,
- die Eingruppierung in der Entgeltgruppe E 12 (4.850€ - 6.900€ brutto) bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen, bei unmittelbarem Wechsel aus dem öffentlichen Dienst, kann die erworbene Stufe ganz oder teilweise berücksichtigt werden,
- betriebliche Altersvorsorge, Vermögenswirksame Leistungen,
- ein verantwortungsvolles und interessantes Aufgabengebiet mit großem Gestaltungsspielraum und hoher Außenwirkung,
- ein hohes Maß an Selbstständigkeit und Eigenverantwortung sowie ein modernes Arbeitsumfeld mit der Möglichkeit des mobilen Arbeitens,
- individuelle und vielfältige Fortbildungsmöglichkeiten,
- Gesundheitsangebote unseres Kooperationspartners sowie die arbeitsmedizinische Betreuung durch unseren Betriebsarzt,
- Leistungen nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes unter anderem: 30 Tage Erholungsurlaub, ab 2027 ein zusätzlicher Tag und bezahlte Freistellung am 24. und 31.12.,
- Jahressonderzahlung, Erhöhung in 2026 und Zeit-statt-Geld-Wahlmodell - Umwandlung der Sonderzahlung in bis zu drei zusätzliche Urlaubstage, Zusatzversorgung, leistungsorientierte Bezahlung.
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