Ingenieurin / Ingenieur (w/m/d) als Projektsachbearbeitung für Medizintechnik
Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) sucht für das Referat BS III 2 „Bundeswehrkrankenhaus“ in Berlin zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/ einen
Ingenieurin / Ingenieur (w/m/d) als Projektsachbearbeitung für Medizintechnik
Knr. 141-25
Das BBR ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB). Die Hauptaufgaben liegen in der Durchführung von Baumaßnahmen des Bundes, insbesondere für die Verfassungsorgane und für die Ministerien in Berlin, Bonn und im Ausland sowie für die Kulturbauten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin.
Das Referat BS III 2 nimmt Projektmanagementaufgaben für das Bundeswehrkrankenhaus in Berlin wahr. Wir tragen aktiv dazu bei, dass die medizinische Versorgung der Bundeswehr und der zivilen Regelversorgung im Land Berlin jetzt und in Zukunft auf hohem Niveau sichergestellt ist.
Aufgaben
- Planungen und bauliche Realisierung zur Integration von medizinischen Geräten im Krankenhaus unter Berücksichtigung der technischen, räumlichen und sicherheitsrelevanten Anforderungen im Bestand und Neubau
- Analyse der Anforderungen an medizintechnische Geräte und Systeme sowie Erarbeitung von technischen Konzepten sowie Erstellung von Raum- und Funktionskonzepten für OP-Säle, Intensivstationen, Radiologieabteilungen etc.
- Erarbeitung von Leistungsbildern für einzuschaltende freiberuflich Tätige und Mitwirkung bei den Vertragsverhandlungen und dem Abschluss von Verträgen sowie Definition von Schnittstellen
- Prüfung, Bewertung und Beauftragung von Bau-, Planungs- und Ausschreibungsunterlagen
- Anleitung, Abstimmung, Abrechnung und Überwachung der Leistungen der freiberuflich Tätigen und beauftragten Fachfirmen
- Durchführung baufachlicher Abnahmen aller Einzelleistungen
Profil
Vorausgesetzt werden
- abgeschlossenes Fachhochschul- oder Bachelorstudium der Ingenieurwissenschaften, Fachrichtung Medizintechnik oder Gesundheitsingenieurwesen (oder ein vergleichbarer Abschluss)
- oder Sie gehören zum Kreis der Personen, die aufgrund nachgewiesener gleichwertiger Fähigkeiten und Erfahrungen entsprechende Tätigkeiten bereits ausübten und diese nachweisen können
- bei verbeamteten Personen eine Besoldungsgruppe bis zur A 12 BBesO und die Laufbahnbefähigung für den gehobenen technischen Verwaltungsdienst
Worauf es uns noch ankommt
- mehrjährige Berufserfahrung in der Medizintechnik, Krankenhausplanung und Bauprojektmanagement sowie Kenntnisse in der Krankenhausinfrastruktur, Gebäudetechnik sowie in der Planung und dem Betrieb von medizinischen Systemen
- Fachkenntnisse zu Technischen Normen und Vorschriften des Krankenhausbaus (z. B. DIN 13080, IEC 60601, MDR, MPG, Hygienestandards und Arbeitsschutzvorgaben), zu Verwaltungsvorschriften sowie im Vertrags- und Vergaberecht (VOB, HOAI)
- Fähigkeit, auch unter Belastung präzise und effizient zu handeln und dabei einen höflichen, wertschätzenden Umgang mit Ansprechpartnern aller Hierarchieebenen zu haben
- Fähigkeit zur fachlichen Anleitung und Führung der an der Ausführung beteiligten freiberuflich Tätigen und Firmen sowie zur kooperativen fachübergreifenden Zusammenarbeit im Team
- sehr stark ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten und hohe soziale und interkulturelle Kompetenz sowie Engagement, Durchsetzungsvermögen und ein ausgeprägtes Organisationsgeschick
- Flexibilität sowie ein besonders gutes ergebnisorientiertes Zeitmanagement nach den Projekterfordernissen
- Sprachkenntnisse des Sprachniveaus C 2 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (Bewerbende, deren Erstsprache nicht die deutsche Sprache ist, bitten wir um einen Nachweis)
Wir bieten
Das Bundeswehrkrankenhaus Berlin ist eines von fünf Bundeswehrkrankenhäusern in der Republik. Es verfügt über eine Kapazität von zirka 370 Betten und insgesamt 14 medizinischen Fachabteilungen. Obwohl es unter militärischer Führung steht, ist es ein Teil der zivilen Regelversorgung im Land Berlin. Zudem ist es Regierungskrankenhaus und akademisches Lehrkrankenhaus der Charité. Die Liegenschaft wurde 1853 unter König Friedrich-Wilhelm IV als Garnisonslazarett errichtet. Seit 1920 wurde sie als Staatskrankenhaus der Polizei genutzt, seit 1948 als Krankenhaus für Polizei und Innenministerium der DDR. Nach der Wende wurde die Liegenschaft der Bundeswehr übergeben, so dass es seit 1991 offiziell als Bundeswehrkrankenhaus geführt wird. Seitdem wurden umfangreiche Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen umgesetzt. Weitere Projekte befinden sich in Planung bzw. Konzeption. Wir tragen dazu bei, dass die medizinische Versorgung auf hohem Niveau auch zukünftig sichergestellt ist.
Eine Einstellung erfolgt in der Entgeltgruppe 12 TVöD Bund, soweit die persönlichen Anforderungen erfüllt sind.
Bis zur Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen (u.a. der langjährigen praktischen Berufserfahrung) ist lediglich eine Eingruppierung nach Entgeltgruppe 11 TVöD Bund möglich. Im Anschluss erfolgt automatisch eine Höhergruppierung nach Entgeltgruppe 12 TVöD Bund.
Bei Vorliegen der persönlichen und haushaltsmäßigen Voraussetzungen bieten sich Aufstiegsmöglichkeiten bis zur Besoldungsgruppe A 12 BBesO A.
In Abhängigkeit von der Bewerbendenlage können eine übertarifliche Vorweggewährung von Stufen sowie eine zusätzliche befristete Fachkräftezulage in Höhe von bis zu 1.500 Euro monatlich in Betracht kommen.
Das strukturierte Auswahlverfahren wird voraussichtlich in der 28. Kalenderwoche stattfinden.
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