Jurist*in/Wirtschaftsjurist*in (m/w/d)
Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft hat sich zum Ziel gesetzt, die Medizin von morgen durch unsere Entdeckungen von heute zu verändern. An unseren Standorten in Berlin-Buch, Berlin-Mitte, Heidelberg und Mannheim arbeiten unsere Forschenden interdisziplinär zusammen, um die Komplexität von Krankheiten auf Systemebene zu entschlüsseln – von Molekülen und Zellen bis hin zu Organen und dem gesamten Organismus. In Partnerschaften mit Wissenschaft, Klinik und Industrie sowie in globalen Netzwerken streben wir danach, biologische Erkenntnisse in Anwendungen zu überführen, um gesundheitliche Abweichungen früh zu erkennen, personalisierte Therapien zu entwickeln und letztendlich die Prävention von Krankheiten zu ermöglichen. Das 1992 gegründete Max Delbrück Center inspiriert und fördert heute einen vielfältigen Talentpool von rund 1.800 Menschen aus mehr als 70 Ländern. Wir werden zu 90 Prozent vom Bund und zu 10 Prozent vom Land Berlin finanziert.
Zum 01.06.2026 freuen wir uns darauf, eine*n engagierte*n Jurist*in / Wirtschaftsjurist*in (m/w/d) in unserem Team willkommen zu heißen – mit einem Stellenumfang von bis zu 100 % der regelmäßigen Wochenarbeitszeit.
Freuen Sie sich auf eine vielseitige Tätigkeit in einem kollegialen, mehrköpfigen juristischen Team: Sie gestalten und verhandeln Verträge mit Partner*innen aus Forschung und Wirtschaft – sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch – und bearbeiten eigenständig spannende rechtliche Fragestellungen aus dem Umfeld einer modernen Forschungseinrichtung.
Dabei arbeiten wir eng, vertrauensvoll und auf Augenhöhe mit den unterschiedlichen Bereichen der Wissenschaft und Administration des Max Delbrück Centers zusammen.
Sie gestalten und verhandeln Verträge mit Partner*innen aus Forschung und Wirtschaft – sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch – und bearbeiten eigenständig spannende rechtliche Fragestellungen aus dem Umfeld einer modernen Forschungseinrichtung.Dabei arbeiten wir eng, vertrauensvoll und auf Augenhöhe mit den unterschiedlichen Bereichen der Wissenschaft und Administration des Max Delbrück Centers zusammen.
Aufgaben
- sorgfältige Bewertung rechtlicher Risiken sowie Prüfung geeigneter Handlungsalternativen mit anschließender eigenständiger Anpassung von Vertragsentwürfen und Abstimmung mit den jeweiligen Vertragspartner*innen
- juristische Prüfung und verständliche Einordnung von Vertragsklauseln in deutscher und englischer Sprache
- enge, projektbezogene Zusammenarbeit mit verschiedenen Abteilungen – inklusive Fristenüberwachung und Begleitung des jeweiligen Vorgangs
- kompetente und lösungsorientierte Beratung von Antragstellenden, der Leitungsebene sowie weiterer Fachbereiche
- kontinuierliche Recherche in juristischen Datenbanken und Fachliteratur zur fundierten Entscheidungsfindung
- Aufbereitung und Vermittlung komplexer juristischer Sachverhalte in klarer, verständlicher Sprache
- Anwendung und Einordnung relevanter Rechtsgebiete, insbesondere im öffentlichen Recht (u. a. Haushaltsrecht, Controlling, Vergaberecht, EU-Beihilferecht), Datenschutzrecht (DSGVO), Arbeitnehmererfindungsrecht sowie grundlegende Kenntnisse im Case Law und Vergaberecht
- Berücksichtigung interner Richtlinien und Dienstvereinbarungen sowie aktueller Rechtsprechung, z. B. bei der Erstellung von Stellungnahmen, der Prüfung von Satzungen, Richtlinien, Checklisten und Allgemeinen Geschäftsbedingungen
Profil
- abgeschlossenes erstes juristisches Staatsexamen oder ein LL. B.
- idealerweise ein zweites Staatsexamen oder einen LL. M.
- fundierte juristische Kenntnisse, insbesondere im Zivilrecht
- wünschenswert sind zudem Kenntnisse in relevanten Rechtsgebieten eines Forschungsinstituts (z. B. Kooperationsverträge, Datenschutz, Arbeitnehmererfinderrecht, geistiges Eigentum)
- Erfahrung in der Erstellung und Verhandlung von Verträgen in deutscher und englischer Sprache
- Berufserfahrung im öffentlichen Dienst, in einer Forschungseinrichtung oder im wissenschaftlichen Umfeld ist von Vorteil
- idealerweise erste Erfahrungen im Bereich Lizensierungen und Ausgründungen
- verhandlungssichere, fachbezogene Englischkenntnisse in Wort und Schrift
- eine strukturierte, effiziente und eigenständige Arbeitsweise
- ein sicheres, freundliches Auftreten, ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit sowie Freude an der Zusammenarbeit im Team
Wir bieten
- internationales Arbeitsumfeld mit Kommunikation in englischer und deutscher Sprache
- interessante Karrieremöglichkeiten und umfangreiches Qualifizierungs- und Weiterbildungsangebot
- Vereinbarkeit von Familie und Beruf, zertifiziert durch das Audit berufundfamilie
- vielfältige Unterstützung für „Neu-Berliner*innen“ (Welcome & Family Office)
Außerdem profitieren Sie von:
- einer Vergütung nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst des Bundes (TVöD-Bund), inklusive zusätzlicher betrieblicher Altersversorgung
- einem sicheren Arbeitsplatz
- flexiblen Arbeitszeiten und Unterstützungsangeboten für die Kinderbetreuung
- der Möglichkeit zum mobilen Arbeiten
- einem idyllischen grünen Campus, der bestens mit Fahrrad, ÖPNV oder dem Auto zu erreichen ist
- einer kostenlosen Nextbike-Nutzung vom S-Bahnhof Buch bis zum Campus
- Zuschuss zum Jobticket sowie Vergünstigungen in der Campus-Mensa
- betrieblichem Gesundheitsmanagement mit Fitness-Center
- zusätzlichen Gesundheitsleistungen wie Grippeschutz-Impfung, Sehtest, Ergonomie-Beratung am Arbeitsplatz
Vergütung
Die Vergütung erfolgt nach TVöD Bund, je nach Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen bis Entgeltgruppe 13.
Beschäftigungsumfang
Vollzeit
Die Anzahl der Wochenstunden beträgt 39 Stunden.
Gewünschter Eintrittstermin
01. Juni 2026
Befristung
unbefristet
Bewerbungsfrist
03. Mai 2026
Exzellenz in Wissenschaft und Innovation braucht Vielfalt, Inklusion und gegenseitigen Respekt. Am Max Delbrück Center setzen wir uns für ein Arbeitsumfeld ein, das diese Werte aktiv lebt – ein Umfeld, in dem Menschen unterschiedlichster Herkunft sich wissenschaftlich, beruflich und persönlich weiterentwickeln können. Als werteorientiertes Forschungsinstitut sind wir überzeugt, dass Vielfalt in Denken, Erfahrung und Identität wesentlich für unsere Mission ist: die biomedizinische Forschung voranzutreiben, um die Medizin von morgen zu gestalten. Wir fördern eine Kultur der Neugier, Kreativität und Zusammenarbeit sowie ein gemeinsames Verantwortungsbewusstsein für Chancengleichheit und Offenheit. Wir freuen uns über Bewerbungen von Menschen jeden Geschlechts, unterschiedlicher kultureller Hintergründe, Lebenswege und Perspektiven – besonders von jenen, die neue Blickwinkel einbringen und mit Teamgeist unsere internationale Gemeinschaft bereichern möchten. Die Auswahl der Bewerber*innen erfolgt auf Grundlage von Qualifikation und Erfahrungen, frei von jeglicher Diskriminierung. Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen sind ausdrücklich erwünscht; geeignete Unterstützungsmaßnahmen stellen wir selbstverständlich zur Verfügung.
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