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Organisationssachbearbeitung (m/w/d) im Rahmen der Umsetzung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS)

Land Schleswig Holstein
locationNeumünster, Deutschland
VeröffentlichtVeröffentlicht: 24.7.2026
Öffentlicher Dienst allgemein

Im Landesamt für Zuwanderung und Flüchtlinge Schleswig-Holstein (LaZuF) ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt in der Abteilung 1 „Zentrale Dienste“ am Standort Neumünster eine Stelle für das Dezernat 14 „Organisations-, Daten- und Qualitätsmanagement“ als

Organisationssachbearbeitung (m⁠/⁠w⁠/⁠d) im Rahmen der Umsetzung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS)

auf Dauer in Vollzeit oder Teilzeit (mit mindestens 30 Wochenstunden) zu besetzen.

Über uns

Das Landesamt für Zuwanderung und Flüchtlinge Schleswig-Holstein ist als Landesoberbehörde integraler Bestandteil der schleswig-holsteinischen Zuwanderungsverwaltung. Es ist für die Erstaufnahme, Unterbringung und Versorgung von Asylsuchenden, unerlaubt eingereisten Ausländerinnen und Ausländern, Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedlern sowie deren Verteilung zuständig. Das Landesamt bearbeitet zentral herausgehobene Fälle strafrechtlich in Erscheinung getretener sowie besonders auffälliger ausländischer Personen und führt zudem die Verfahren der Abschiebungshaft. Darüber hinaus ist es landesweite Koordinierungsstelle für Aufenthaltsbeendigungen sowie für die Beschaffung von Heimreisedokumenten und verantwortet eine Ausreiseeinrichtung, die sogenannte „Landesunterkunft für Ausreisepflichtige“. Das Landesamt ist Zentralstelle für die Fachkräfteeinwanderung Schleswig-Holstein und zuständige Leistungsbehörde für die Erbringung von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz an die in den Landesunterkünften untergebrachten Personen.

Unsere Aufgabenwahrnehmung folgt innerhalb der gesetzlichen Rahmenbedingungen dem Leitsatz: „In Würde. Mit Sicherheit.“


Aufgaben
  • Entwicklung, Koordination und Weiterentwicklung behördenübergreifender Prozesse und Schnittstellen im Zusammenhang mit der Umsetzung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS)
  • Konzeption, Durchführung und Weiterentwicklung von Maßnahmen der Qualitätssicherung sowie des Qualitätsmanagements für GEAS-bezogene Verfahren und Prozesse
  • Entwicklung, Abstimmung und Implementierung von Evaluations- und Controllinginstrumenten zur Analyse der Wirksamkeit, Qualität und Zielerreichung von Prozessen und Projekten
  • Analyse gesetzlicher, fachlicher und organisatorischer Anforderungen sowie Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung behördlicher Verfahren
  • Entwicklung und Fortschreibung von fachlichen Standards, Leitfäden und Verfahrensregelungen in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Fachbereichen
  • Identifikation von Optimierungs- und Digitalisierungspotenzialen in fachlichen Prozessen sowie Begleitung und Beratung bei der Umsetzung entsprechender Maßnahmen
  • Perspektivisch: Übernahme der Projektleitung, -steuerung und -koordination des AMIF-geförderten Projektes zur psychosozialen Betreuung von Schutzsuchenden unter Einbindung vielfältiger interner und externer Akteurinnen und Akteure

Profil

Voraussetzungen für die ausgeschriebene Stelle sind:

  • Befähigung für die Laufbahngruppe 2, erstes Einstiegsamt der Fachrichtung Allgemeine Dienste durch ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Fachrichtung Allgemeine Verwaltung (Diplom-Verwaltungswirt/in bzw. Bachelor of Arts Allgemeine Verwaltung/Public Administration), oder
  • abgeschlossenes Hochschulstudium (mindestens Bachelor) der Fachrichtungen Politikwissenschaften, Rechtswissenschaften, Sozialwissenschaften (angewandte Sozialwissenschaften, Migration, Diversität, Soziologie), Public Administration, Verwaltungswissenschaften, oder
  • Abschluss des Qualifizierungslehrgangs II bzw. die begonnene Teilnahme am Qualifizierungslehrgang II
  • zusätzlich jeweils eine nachgewiesene zweijährige Berufserfahrung in den Fachgebieten der ausgeschriebenen Stelle
  • erste Erfahrung im Projektmanagement oder in der Steuerung komplexer Projekte
  • Interkulturelle Sensibilität
  • Kenntnisse im Qualitätsmanagement, Prozessmanagement oder der Organisationsentwicklung
  • fachkundige Deutschkenntnisse (Kompetenzniveau mindestens C1 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen)
  • Führerschein der Klasse B (Nachweis bitte beifügen)
  • ärztliche Bescheinigung über einen ausreichenden Impfschutz, eine Immunität gegen Masern oder darüber, dass eine medizinische Kontraindikation für eine Masernschutzimpfung (§ 20 Abs. 8 Nr. 3 IfSG) gegeben ist (gilt nur für nach dem 31.12.1970 Geborene; Nachweis bitte beifügen)

Zudem wünschenswert:

  • Fähigkeit zur eigenständigen Analyse komplexer fachlicher und organisatorischer Zusammenhänge sowie ausgeprägte konzeptionelle und analytische Fähigkeiten
  • sicheres schriftliches Ausdrucksvermögen sowie die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte adressatengerecht aufzubereiten
  • Kooperations-, Organisations- und Koordinationsfähigkeit
  • Erfahrungen im Fördermittelmanagement, insbesondere bei EU-Förderprogrammen (z. B. AMIF)
  • Erfahrung mit Netzwerken, Moderation, und Organisation von Veranstaltungen
  • Sensibilität für die Bedarfe besonders schutzbedürftiger Personen
  • Kenntnisse der englischen Sprache und gerne weitere fremdsprachliche Kenntnisse
  • Kenntnisse der rechtlichen Rahmenbedingungen und Vorgaben (z.B. GEAS-Reform, EU-Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF), Schutzkonzepte, Asylgesetz, Aufenthaltsgesetz, Gewaltschutzgesetz, Datenschutz-Grundverordnung DSGVO), Sozialgesetzbuch (z.B. SGB VIII, SGB XII)

Wir bieten

Bei Vorliegen der tariflichen und persönlichen Voraussetzungen ist eine Eingruppierung bis zur Entgeltgruppe 12 TV-L möglich. Zuzüglich wird eine zunächst auf 5 Jahre befristete außertarifliche Zulage in Höhe von 400 € gewährt.

Darüber hinaus bieten wir:

  • ein vielfältiges und gemeinwohlorientiertes Aufgabenspektrum als Mitglied eines erfahrenen Teams in einem modernen Zentrum für Dienstleistungen
  • ein kollegiales Arbeitsklima
  • ein vielseitiges Angebot in- und externer Fortbildungen
  • individuelle Personalentwicklung
  • ergänzende Altersvorsorge für Tarifbeschäftigte (VBL)
  • eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch die Möglichkeit mobil und flexibel zu arbeiten
  • 30 Tage Urlaub im Jahr
  • ein vielseitiges betriebliches Gesundheitsmanagement
  • eine gute Anbindung an den ÖPNV

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