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Volljuristinnen / Volljuristen (w/m/d)

Beschaffungsamt des BMI
locationBonn, Deutschland
VeröffentlichtVeröffentlicht: 25.2.2026
Öffentlicher Dienst allgemein

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt mit einem festen Dienstort in Bonn oder Erfurt (Wahlmöglichkeit) unbefristet

Volljuristinnen / Volljuristen (w/m/d)

Kennziffer: VJ-2026-001

Wir, das Beschaffungsamt, sind die zentrale Einkaufsbehörde des BMI sowie vieler weiterer Bundesbehörden in Deutschland. Als Bindeglied zwischen der öffentlichen Verwaltung und der Wirtschaft sind wir Profis für komplexe, inhaltlich und fachlich anspruchsvolle Vergabeverfahren. Was wir einkaufen wird in vielfältigen Bereichen und Projekten eingesetzt. Dabei setzen wir neben anerkannten Standards auf den Einkauf innovativer und nachhaltiger Produkte. Unsere Einkaufsstrategien entwickeln wir stetig fort. Mit einem Vergabevolumen von mehreren Milliarden Euro pro Jahr ist das BeschA der größte zivile Beschaffer des Bundes.

Die Abteilung Beschaffung (B) kauft Waren und Dienstleistungen für viele verschiedene Bundesbehörden, vom Bund finanzierte Stiftungen und international tätige Organisationen ein. Das reichhaltige Produktportfolio reicht von A wie Alarmtechnik bis Z wie Zelte, von Funkausstattungen über Hubschrauber und Schiffe bis hin zu vielfältigen Dienstleistungen. Mit einem Vergabevolumen von mehreren Milliarden Euro pro Jahr ist das BeschA der größte zivile Beschaffer des Bundes.

Die Kompetenz­stelle für nachhaltige Beschaffung (KNB) ist die zentrale Beratungs- und Informationsstelle der Bundesregierung zur nachhaltigen Beschaffung. Wir unterstützen die gesamte Bundesregierung, die Bundesländer und die Kommunen in Sachen nachhaltige Beschaffung. Wir stehen im Kontakt zu Industrieverbänden und Nichtregierungs­organisationen zur Einbeziehung von Nachhaltigkeits­aspekten in die Beschaffung. Wir sind beauftragt von der Bundesregierung und arbeiten für und mit allen öffentlichen Auftraggebern daran, Beschaffung nachhaltiger zu machen.


Aufgaben

In den Beschaffungsreferaten obliegt Ihnen die qualitätssichernde rechtliche Prüfung und juristische Mitzeichnung von Vergabeverfahren zu definierten Meilensteinen im Beschaffungsprozess. Sie übernehmen die vergabe- und vertragsrechtliche Beratung sowie die Bearbeitung von Rechtsfragen aus den mit den Fachaufgaben jeweils verbundenen Rechtsgebieten. Sie begleiten die für die ordnungsgemäße Durchführung der Vergabeverfahren zuständigen Beschaffer/innen und unterstützen sie juristisch bei der Erstellung der Unterlagen. Im Vertragsmanagement sind Sie zuständig für alle zivilrechtlichen Fragestellungen des Fachreferats, wie Vertragsanpassungen, Leistungsstörungen. Sie unterstützen mit Ihrer juristischen Expertise den Abstimmungsprozess mit unseren Bedarfsträgern.

In der Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung steuern Sie die Prozesse der Geschäftsstelle der Fortbildungs­initiative mit juristischem Bezug, inkl. anfallender Grundsatz­fragen, und beraten Mitglieder der Fortbildungs­initiative bei der Erstellung einer gemeinsamen Geschäfts­ordnung sowie der Überarbeitung der Verwaltungs­vereinbarung. Sie beraten die Mitglieder der Geschäftsstelle sowie weitere Beteiligte zu vergaberechtlichen Themen der nachhaltigen öffentlichen Beschaffung. Sie koordinieren Aktivitäten der Fortbildungs­initiative in Abstimmung mit der BAköV und steuern die Zusammenarbeit mit der KNB. Sie beraten und begleiten die Leitungs­ebene und KNB auf unterschiedlichen Rechtsgebieten (national und international, insb. Vergabe- und Wettbewerbsrecht), soweit nicht in der Zuständigkeit des zentralen Justitiariats.


Profil
  • erstes und zweites juristisches Staatsexamen mit mindestens einer Gesamtpunktzahl beider Abschlüsse von zusammen 13 Punkten
  • idealerweise erste Berufserfahrungen im öffentlichen Auftragswesen und/oder Vertragsrecht
  • ein sehr gutes mündliches und schriftliches Ausdrucks­vermögen sowie IT‑Anwender­kenntnisse werden vorausgesetzt
  • gute Kenntnisse der englischen Sprache und Kenntnisse in einer weiteren Fremdsprache, vorzugsweise Französisch, sind wünschenswert
  • die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte systematisch zu erfassen und zu bearbeiten, überzeugend zu argumentieren und Entscheidungen zu treffen
  • Kooperationsfähigkeit und eine zuverlässige Arbeitsweise auch unter Belastung
  • Führungsanspruch mit hoher sozialer Kompetenz, Verantwortungs­bewusstsein und Durchsetzungs­vermögen
  • wünschenswert sind das Interesse und Engagement für soziale und gesellschafts­politische Fragen
  • die Bereitschaft zur Überprüfung nach dem Sicherheits­überprüfungs­gesetz (SÜG) sowie zu gelegentlichen Dienstreisen und – wenn Sie sich für den Dienstort Erfurt entscheiden – einer dreimonatigen Einarbeitung am Dienstort in Bonn

Wir bieten
  • einen der interessantesten und vielseitigsten Jobs, die der öffentliche Dienst derzeit zu bieten hat, mit individuellen Entwicklungs­möglichkeiten und umfassenden Fortbildungs­angeboten
  • eine Eingruppierung nach Entgeltgruppe 13 TVöD Bund; die Möglichkeit einer späteren Verbeamtung bei Erfüllung der beamtenrechtlichen Voraussetzungen; (statusgleiche Übernahme von Beamtinnen/​Beamten bis Besoldungs­gruppe A 13 h BBesO möglich)
  • Gleitzeit und flexible Arbeitszeiten zwischen 6 und 22 Uhr, 3 verschiedene Arbeitsmodelle mit bis zu 3 Tagen Homeoffice pro Woche für größtmögliche Flexibilität, eine Vielzahl von Sozialleistungen, u. a. Großkundenticket, Familienservice, Umzugskostenvergütung (bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen)

Berufserfahrene und Wiedereinsteiger/innen sind uns dabei ebenso willkommen wie Berufseinsteiger/innen.

Teilzeitarbeit ist grundsätzlich möglich. Wir legen großen Wert auf Chancengleichheit und begrüßen besonders Bewerbungen von Frauen, die bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt werden. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung in Bezug auf die vorstehend dargestellten Tätigkeiten verlangt. Die Schwerbehinderten­vertretung erreichen Sie unter 022899 610‑4040.

Wir freuen uns, wenn sich Bewerberinnen und Bewerber aller Nationalitäten angesprochen fühlen. Sofern Sie einen ausländischen Bildungs­abschluss erlangt haben, ist zwingend eine Zeugnis­bewertung durch die Zentralstelle für ausländisches Bildungs­wesen (ZAB) der Kultus­minister­konferenz vorzulegen.


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