W2-Professur Verpackungsprozesse und Materialflusstechnik
An der Hochschule Hannover ist an der Fakultät II – Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik – zum nächstmöglichen Zeitpunkt unbefristet eine
W2-Professur
Verpackungsprozesse und Materialflusstechnik
(Kennziffer W2 17/2025)
zu besetzen.
Aufgaben
Die Professur soll in Bachelor- und Masterstudiengängen der Fakultät, Abteilungen Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik, die Themen Verpackungstechnologie, Maschinen und Anlagen der Lebensmittelproduktion, Materialfluss- und Handhabungstechnik sowie Logistiksysteme theoretisch fundiert und anwendungsorientiert in Lehre und Forschung vertreten und bereichern. Das Lehrdeputat beträgt 18 SWS pro Semester. Zu den Aufgaben zählt darüber hinaus die aktive Mitwirkung bei der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Studiengänge.
Die Hochschule Hannover ist mit ihren rund 9.000 Studierenden in fünf Fakultäten die zweitgrößte Hochschule in der niedersächsischen Landeshauptstadt. Insgesamt sind an ihr über 1.000 Lehrende, wissenschaftliche, künstlerische und Verwaltungsmitarbeitende tätig. Wir sind eine verlässliche und umsorgende Arbeitgeberin, die auch in schwierigen Zeiten einstellt.
In der Fakultät II werden über 2.100 Studierende von rund 60 Professor*innen sowie zahlreichen Lehrbeauftragten, Lehrkräften für besondere Aufgaben und Mitarbeiter*innen betreut. Die Abteilungen Maschinenbau und Maschinenbau dual befinden sich auf dem Campus Linden der Hochschule Hannover. Der Standort der Abteilung Bioverfahrenstechnik liegt im Stadtteil Ahlem. Die Hochschule Hannover unterstützt ihre Lehrenden durch ein umfangreiches didaktisch-pädagogisches Weiterbildungsangebot bei der Erstellung didaktisch anspruchsvoller Lehrangebote (Programm WindH).
Profil
- Ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Ingenieurwissenschaften im Bereich Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Anlagentechnik oder Verpackungstechnik oder einer vergleichbaren Disziplin.
- Durch praktische Erfahrungen bestätigte pädagogisch-didaktische Eignung.
- Der Nachweis der besonderen Befähigung zu vertiefter selbstständiger wissenschaftlicher Arbeit ist i.d.R. über eine überdurchschnittliche Promotion zu erbringen. Der Nachweis überdurchschnittlicher promotionsadäquater Leistungen ist ggf. möglich.
- Der berufliche Werdegang (fünfjährige berufliche Praxis, davon mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs) muss nachweisliche Bezüge zu einem oder mehreren Fachgebieten sowie Inhalten und Aufgaben der Professur aufweisen. Zudem müssen sich aus der Tätigkeit besondere Leistungen ergeben.
- Fähigkeit, in deutscher und englischer Sprache zu lehren.
- Bereitschaft zur Mitwirkung in hochschuleigenen Gremien und Weiterentwicklung der Studiengänge der Abteilungen Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik.
Außerdem sollen Sie folgende Voraussetzungen erfüllen:
- Kenntnisse in der Verpackungstechnologie sensibler Güter durch berufliche Tätigkeit in der Lebensmittel-, Pharma- oder Kosmetikbranche.
- Kenntnisse der Materialfluss- und Handhabungstechnik.
- Berücksichtigung von Gender- und Diversityaspekten in Lehre und Forschung.
- Durch Publikationen oder Drittmitteleinwerbungen nachgewiesene vertiefte wissenschaftliche Kenntnisse auf dem Berufungsgebiet.
- Bereitschaft zur Übernahme von Lehrveranstaltungen im Grundlagenbereich.
Wünschenswert ist es, dass Sie darüber hinaus folgende Voraussetzungen erfüllen:
- Kenntnisse in Qualitätsmanagement, Umweltmanagement oder Projektmanagement.
- Freude an inter-/transdisziplinärer Zusammenarbeit.
- Kooperativer Führungsstil, nachgewiesen durch Führungs- oder Projektleitungserfahrung.
- Erfahrung in einem internationalen Umfeld.
Die Hochschule erwartet von ihren Professor*innen neben der Beteiligung an der Selbstverwaltung auch die Bereitschaft zur aktiven Mitgestaltung des Ausbaus der Fakultäten.
Im Übrigen ergeben sich die Einstellungsvoraussetzungen aus § 25 Niedersächsisches Hochschulgesetz (NHG). Einzelheiten sind einem Merkblatt zu entnehmen, das hier heruntergeladen werden kann.
Wir bieten
Die Hochschule Hannover ist aufgrund ihrer erfolgreichen Aktivitäten für die Verwirklichung der Gleichstellung mehrfach mit dem Total-E-Quality-Prädikat und für ihre Initiativen zur familiengerechten Gestaltung mit dem Audit familiengerechte Hochschule ausgezeichnet. Seit 2024 trägt sie das Prädikat „Gleichstellungsstarke Hochschule“ im Professorinnenprogramm 2030.
Neben einer freundlichen und wertschätzenden Arbeitsatmosphäre können Sie
• die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln an die Standorte,
• die vielseitigen Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten sowie
• vielfältige Beratungs- und Weiterbildungsangebote nutzen.
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