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Beschaffungsspezialist*in (w/m/d) für den Bereich Vergaben

VeröffentlichtVeröffentlicht: 13.8.2026
Öffentlicher Dienst allgemein

Als Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) setzen wir uns jeden Tag für ein funktions­fähiges, stabiles und integres Finanz­system ein – und damit auch für einen wettbewerbs­fähigen Finanzplatz Deutschland. Als Aufsichts­behörde für Banken, Versicherungen, Finanz­dienstleister und Wertpapier­institute agieren wir am Puls der Finanz­wirtschaft und schützen Verbraucherinnen und Verbraucher. Als Teil des Einheitlichen Aufsichts­mechanismus und Abwicklungs­mechanismus für die Banken der Eurozone sind wir in Europa und weltweit vernetzt und gestalten europäische und internationale Finanzmarkt­standards mit.

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n

Beschaffungsspezialist*in (w/m/d)
für den Bereich Vergaben

für eine unbefristete Tätigkeit in Vollzeit oder Teilzeit als Referent*in an unserem Dienstsitz Bonn.

Durch ihre Tätigkeit sorgen die Kolleg*innen dafür, dass die Bafin möglichst zeitnah alle für ihre Tätigkeit relevanten Wirtschaftsgüter und Dienstleistungen beschaffen kann. Als Beschäftigte*r des Referats ZII 6 (Vergabestelle) entscheiden Sie über die Vergabeart und führen die entsprechenden Vergabeverfahren durch. Ferner wirken Sie gemeinsam mit den anderen Beschäftigten des Referats am Vertragsmanagement, insbesondere bei Dauerschuldverhältnissen, mit. Sie unterstützen die Fachbereiche außerdem bei Gewährleistungsansprüchen und achten darauf, dass bei den Vergaben Nachhaltigkeitsaspekte angemessen berücksichtigt werden.


Aufgaben
  • Rechtssichere Vorbereitung und Durchführung komplexer Vergabeverfahren
  • Gestaltung und Verhandlung vielschichtiger zivilrechtlicher Verträge mit dem Ziel, spätere zivilrechtliche Auseinandersetzungen zu vermeiden
  • Beratung der Bedarfsträger bei der Erstellung der Bedarfsmeldung

Profil
  • Sie haben als Volljurist*in mindestens ein „befriedigend“ in beiden (Staats-)Prüfungen erreicht und verfügen idealerweise über mehrjährige relevante Berufserfahrung
    ODER
    Sie haben als Volljurist*in in einer (Staats-)Prüfung mindestens ein „befriedigend“ erreicht (bei der sog. „ersten Prüfung“ zählt das Ergebnis der staatlichen Pflichtfachprüfung) und verfügen zwingend über eine mindestens fünfjährige einschlägige Berufserfahrung
  • Sie verfügen idealerweise über Berufserfahrung oder nachgewiesene Kenntnisse im Vergaberecht
  • Gute Argumentationsfähigkeit und Verhandlungsgeschick sowie gute schriftliche und mündliche Ausdrucks­fähigkeit, d.h. die Fähigkeit, Ideen und Standpunkte adressatengerecht zu vermitteln
  • Sie überzeugen Kolleg*innen und Externe aufgrund Ihres wertschätzenden Umgangs sowie Ihrer klar auf die Sache ausgerichteten Vorgehensweise
  • Sie besitzen die digitalen Kompetenzen, um in einem durch Digitalisierung geprägten Umfeld neue Entwicklungen zu verstehen und einzuordnen
  • Sie sind offen für die Arbeit in Projekten bzw. projektären Strukturen und besitzen idealerweise Erfahrungen in Workshop- und Moderationstechniken, agiler Arbeitsweise oder sogar im Projektmanagement
  • Sie haben sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache
  • Sie erfüllen die Voraussetzungen des § 7 Abs. 1 Bundesbeamtengesetz / § 3 Abs. 1.1 TVöD-V, insbes. besitzen Sie die Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union, des Europäischen Wirtschaftsraumes oder der Schweiz und sind bereit, für die freiheitlich demokratische Grundordnung einzutreten
  • Für eine Tätigkeit in bestimmten Bereichen ist es erforderlich, dass Sie mit einer erweiterten Sicherheits­überprüfung nach § 9 SÜG einverstanden sind

Wir setzen voraus, dass Sie bereit sind, Dienstreisen zu unternehmen. Dienstreisen können auch mehrere Tage dauern, sind aber in der Regel planbar.


Wir bieten
  • Einbindung in ein Team von Spezialist*innen, für die der Informations- und Wissensaustausch selbst­verständlich ist
  • Umfassende Einarbeitung in Abhängigkeit von Ihrer persönlichen Erfahrung und individuelle Qualifizierungsmöglichkeiten (z.B. Englischkurse, Fachseminare)
  • Die Möglichkeit, innerhalb Ihres Aufgabenbereichs eigenverantwortlich zu agieren
  • Flexible Arbeitszeitgestaltung (Gleitzeit mit Freizeitausgleich, Möglichkeit zur Teilzeit)
  • Mobiles Arbeiten mit grds. 40% Mindest-Präsenz im Büro
  • Umfangreiche Sozialleistungen und Benefits (u.a. vergünstigtes Jobticket, Kantinen-Nutzung, kostenlose Parkplätze, eigene Kindertagesstätte, betriebliche Altersversorgung für Angestellte über die VBL, barrierefreie Arbeitsplätze)
  • Eine Einstellung im öffentlichen Dienst nach Entgeltgruppe 13 TVöD – zuzüglich einer Stellenzulage und Weihnachtsgeld
  • Die grundsätzliche Möglichkeit einer Verbeamtung; es können sich auch Beamt*innen des höheren Dienstes bis Besoldungsgruppe A 14 BBesO bewerben
  • Die Möglichkeit einer vorübergehenden Verwendung außerhalb der Bafin auf nationaler und europäischer Ebene, z.B. beim BMF, der EZB oder den Europäischen Aufsichtsbehörden

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