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Übergeordnete Technische Leitung für den Bereich Vorfall- und Malware­analyse (w/m/d)

VeröffentlichtVeröffentlicht: 27.8.2026
Öffentlicher Dienst allgemein

Übergeordnete Technische Leitung für den Bereich Vorfall- und Malware­analyse (w/m/d)

  • Personenkreis: Tarifbeschäftigte und Beamtinnen und Beamte
  • Arbeits-/Dienstort: Wiesbaden
  • Beschäftigungsumfang: Vollzeit/Teilzeit
  • Vergütung/Besoldung:EG 15 TV EntgO Bund mit dem Ziel der Verbeamtung bzw. A15 BbesG (Bundesbesoldungsgesetz)
  • Bewerbungs­frist: 25.09.2026
  • Arbeits-/Dienstbeginn: zum nächstmöglichen Zeitpunkt
  • Joblevel: Fachkraft
  • Berufs­gruppe: IT und Technik
  • Kennziffer: T-2026-56

Unterstützen Sie uns als Technische Leitung (w/m/d) im Bereich der Vorfall- und Malewareanalyse der Abteilung Operative Einsatz- und Ermittlungsunterstützung. Arbeiten Sie ermittlungsbegleitend, im nationalen und internationalen Kontext, in herausragenden Phänomen­bereichen.

Machen auch Sie das Richtige und bewerben Sie sich jetzt!


Aufgaben

Übergeordnete technische Leitung in der IT‑Forensik mit den Schwerpunkten (IT‑Sicherheits‑)Vorfallanalyse und Malwareanalyse, insbesondere durch:

  • Verantwortliche Initiierung, Planung, Durch­führung und Koordination von herausragenden, innovativen Forschungs- und Entwicklungs­vorhaben
  • Standort­übergreifende Erarbeitung und Umsetzung von Lösungs­vorschlägen für hochkomplexe Problem­stellungen, z. B. durch Entwicklung und Anpassung fachspezifischer Softwarewerkzeuge
  • Betrachtung, Bewertung, Optimierung und Automatisierung von stark verzahnten und oft zeitkritischen Arbeits­prozessen

Federführende Mitarbeit bei und Leitung von operativen Einsatzlagen in herausragend komplexen Fällen, insbesondere durch:

  • Bewältigung operativer Einsätze und Großschadenslagen
  • Erkennen technischer Ansatzpunkte für die zielgerichtete Informationserhebung in dynamischen „Ad hoc“-Lagen unter Auflösung regelmäßig vorhandener Zielkonflikte
  • IT‑Beweis­sicherung mit Schwerpunkt auf netzwerkforensischer Daten­sicherung und hochkomplexen, unbekannten Serverstrukturen
  • Durch­führung von herausragend komplexen Vorfall- und Malwareanalysen unter hohem Zeitdruck
  • Erstellung und Freigabe von Untersuchungs­berichten und/oder Gutachten sowie deren Vertretung vor Gericht
  • Mitwirkung bei der polizeiinternen Aus- und Fortbildung

Die Bereitschaft zur flexiblen Arbeits­zeit­gestaltung wird aus folgenden Gründen vorausgesetzt:

  • Mehrtätige Dienst­reisen, im Rahmen von nationaler und internationaler Zusammen­arbeit finden gelegentlich statt (ca. 1 – 2 pro Jahr) und sind in den meisten Fällen gut planbar.
  • Teilnahme an mehrtägigen, operativen Einsatzlagen findet gelegentlich statt (ca. 1 – 2 pro Jahr), findet meistens geplant statt, ist in Ausnahme­fällen jedoch spontan erforderlich.
  • Mehrarbeit durch angeordnete Dienste außerhalb der regelmäßigen Arbeits­zeit ist bei Bedarf erforderlich, z. B. im Falle der Unterstützung bei der Bewältigung von BAO*-Lagen sowie im Rahmen von Exekutivmaßnahmen.
  • Teilnahme an der IT‑Forensik-Rufbereitschaft. Der zeitliche Umfang beläuft sich in der Regel auf wenige Wochen pro Jahr und Person.

*Besondere Aufbau­organisation

Diese Rahmen­bedingungen sind dynamisch. Veränderungen im Zusammenhang mit der Aufgaben­wahrnehmung können Anpassungen oder Verschiebungen erforderlich machen.


Profil
  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschul­studium (universitäres Diplom, Magister oder Master) der Informatik oder ein vergleichbares abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschul­studium, z. B. Elektro­technik, Physik, Mathematik – mit IT‑Ausrichtung

und

  • Eine mindestens 5-jährige einschlägige praktische Erfahrung in der IT‑Sicherheitsvorfallanalyse, z. B. „Incident Response“, „Penetration Testing“, „Umgang mit Schwachstellen, Angriffsvektoren und ‑mustern“, Malwareanalyse

und

  • Fahrerlaubnis der Klasse B bzw. Klasse III (muss spätestens zum Zeitpunkt der Einstellung vorliegen)


On Top

  • Sie bringen herausragende und hochspezialisierte, technische Kenntnisse im Bereich der IT‑Forensik oder IT‑Sicherheit/Malwareanalyse mit.
  • Sie verfügen über langjährige Erfahrung in der Projekt­leitung von hochkomplexen Forschungs- und Entwicklungs­vorhaben nach wissen­schaftlichen Standards im Bereich der IT.
  • Sie bringen langjährige Erfahrung (mindestens fünf Jahre) in der Software­entwicklung/Programmierung mit
  • Sie verfügen über gute Englisch­kenntnisse (Niveau B1 [GER]); ein entsprechender Nachweis gemäß dem Gemein­samen Europäischen Referenz­rahmen für Sprachen ist wünschenswert.
  • Eine gute Zusammen­arbeit und teamorientiertes Handeln sind für Sie selbstverständlich.
  • Sie haben eine sehr gute mündliche und schriftliche Ausdrucksweise, verfügen über gute kognitive und organisatorische Fähigkeiten, sind belastbar sowie selbstständig und flexibel bei der Aufgaben­erledigung.

Wir bieten
  • Ein gutes Gefühl: sinnstiftender Job in einer oberen Bundes­behörde mit spannenden, vielseitigen und herausfordernden Aufgaben
  • Teamkultur: Offene Kommunikation, flache Hierarchien und ein Arbeiten in inter­disziplinären Teams, in denen Zusammen­arbeit, Kreativität und gegenseitige Unterstützung im Fokus stehen
  • Work-Life-Balance: 30 Tage Urlaub, Überstunden­ausgleich, 24. und 31.12. arbeitsfrei, flexible Arbeits­zeit­gestaltung, Teilzeit in verschiedenen Modellen und die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten
  • Immer up to date: umfassendes internes und externes Aus- und Fortbildungs­angebot
  • Vergütung: Entgelt­gruppe 15 TV EntgO Bund, Eingruppierung nach tariflichen Bestimmungen TV EntgO Bund und vorliegenden persönlichen Voraussetzungen, Planstelle A 15 BBesO hinterlegt, Verbeamtung bei Vorliegen der beamten- und laufbahn­rechtlichen Voraussetzungen; Abordnung von Beamtinnen und Beamten mit dem Ziel der Versetzung ins BKA

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