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Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in der Fachrichtung Maschinenbau, Werkstoffwissenschaften oder einer vergleichbaren ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtung

VeröffentlichtVeröffentlicht: 10.8.2026
Öffentlicher Dienst allgemein

Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) ist eine wissenschaftlich-technische Bundesoberbehörde mit Sitz in Berlin. Als Ressortforschungseinrichtung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie forschen, prüfen und beraten wir zum Schutz von Menschen, Umwelt und Sachgütern. Im Fokus unserer Tätigkeiten in der Materialwissenschaft, der Werkstofftechnik und der Chemie steht dabei die technische Sicherheit von Produkten und Prozessen.

Werden Sie Teil unseres Teams von engagierten Mitarbeitenden!

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in der Fachrichtung Maschinenbau, Werkstoffwissenschaften oder einer vergleichbaren ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtung

  • Berlin
  • Fachbereich 3.4 Sicherheit von Lagerbehältern
  • Wissenschaft / Forschung
  • Vollzeit / Teilzeit möglich
  • Startdatum: Zum nächstmöglichen Zeitpunkt
  • Zeitvertrag bis zum 30.06.2029 unter dem Vorbehalt der Mittelbewilligung
  • Kennziffer: J000000198
  • Entgeltgruppe E 13 TVöD

Aufgaben

Mitarbeit im durch das BASE geförderten Forschungsvorhaben NurA, in diesem Zusammenhang insbesondere folgende Tätigkeiten:

  • Numerische Beschreibung des Verhaltens von komplex aufgebauten, metallischen Dichtungen
  • Übertragung der Ergebnisse von Werkstoffuntersuchungen und Betrachtungen zum zeitabhängigen Werkstoffverhalten metallischer Dichtungskomponenten sowie zu deren Einfluss auf die Funktion in Behältern zur Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle.
  • Bewertung der Langzeiteignung unter Einbindung aktueller Erkenntnisse der Materialforschung
  • Publikation wichtiger Arbeitsergebnisse
  • Weiterentwicklung sicherheitswissenschaftlicher Beurteilungsmethoden

Profil

Zur Besetzung der ausgeschriebenen Stelle zwingend erforderlich sind:

  • Ein erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder Diplom) der Fachrichtung Maschinenbau, Werkstoffwissenschaften oder einer vergleichbaren ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtung
  • Ausgeprägte Kenntnisse über metallische Werkstoffe, insbesondere Aluminium und Silber, sowie zu zeitabhängigem Deformationsverhalten
  • Vertiefte Kenntnisse in technischer Mechanik und Werkstofftechnik
  • Vertiefte Kenntnisse in der numerischen Abbildung (CAD und FEM) und Beschreibung des mechanischen Werkstoffverhaltens, bevorzugt mit Abaqus oder Ansys
  • Sehr gute Beherrschung der deutschen und englischen Sprache in Wort und Schrift
  • Zielorientierte und strukturierte Arbeitsweise
  • Initiative/Einsatzbereitschaft und -fähigkeit
  • Entscheidungsbereitschaft und -fähigkeit
  • Teamfähigkeit und Kooperationsbereitschaft
  • konzeptionelle, strategische und innovative Denkfähigkeit

Darüber hinaus wünschenswerte Qualifikationen sind:

  • Kenntnisse in Konstruktion und Datenerfassung
  • Erfahrungen in der Publikation und Präsentation von Forschungsergebnissen
  • Vertiefte Kenntnisse zu Dichtungsanwendungen

Wir bieten
  • Arbeit in nationalen und internationalen Netzwerken mit Universitäten, Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen
  • Attraktives und modernes Arbeitsumfeld mit hervorragender Infrastruktur und Ausstattung auf wissenschaftlich neuestem Stand (Labore, BAM Data Store, High-Performance-Computing etc…).
  • Eine verantwortungsvolle, interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem kompetenten und kollegialen Umfeld.
  • Chancengleichheit und Diversität
  • Ein umfangreiches und berufsgruppenübergreifendes Fort- und Weiterbildungsangebot
  • Möglichkeit des mobilen Arbeitens bis zu 60 %
  • Vielseitige Aufgaben in einem dynamischen und zukunftsorientierten Markt an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.

Wir bieten:

  • Zugang zu hochwertigen Fortbildungsangeboten und Trainings zu Digitalisierungsthemen wie Programmierung, Forschungsdatenmanagement, KI-Anwendungen und maschinellem Rechnen in der Wissenschaft.
  • Vernetzung und Austausch in unseren interdisziplinären Digitalisierungs-Communities sowie auf BAM Digitalisierungsevents, um gemeinsam mit unseren Expert*innen innovative Lösungen zu entwickeln.
  • Gezielter Kompetenzerwerb in Schlüsseltechnologien der Labordigitalisierung – moderne Programmierparadigmen, Anschluss an das elektronische Laborbuch und Entwicklung von Metadatenformaten und Ontologien – durch praxisnahe Lernformate wie Workshops, Online-Kurse und kollaborative Trainings mit gebündelten Wissensquellen.
  • Möglichkeit zur aktiven Mitgestaltung von BAM-Digitalisierungsprojekten und zur Einbringung eigener Ideen für digitale Innovationen.

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